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Der neue Jahrgang 2020 - Einschätzung und Berichte unserer Saar und Mosel Winzer

Der neue Jahrgang 2020 wird gerade auf den Weingütern der Saar und Mosel filtriert, probiert und teilweise schon abgefüllt. Wir haben uns bei unseren Partnerweingütern umgehört, wie der Stand der Dinge ist und vor allem: Wie zufrieden sind unsere Winzer mit dem 2020er Riesling?

 

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Winzer sehr zufrieden mit der Lese und den Trauben des letzten Jahres sind. Es gab wenige Frostschäden und insgesamt spielen die klimatischen Bedingungen der Saar und Mosel unseren Winzern eher in die Karten.

 

 

Hier die Statements unserer Winzer zu ihren Erträgen und Stilistiken der Weine:

 

Christiane Wagner, VDP-Weingut Dr. Wagner, Saarburg

"Was wir jetzt schon sagen können: Es wird ein richtig typischer Saarriesling-Jahrgang! Fein. Finessenreich. Schöne, aber nicht aufdringliche Säure und vor allem leicht! Es werden super 2020er Kabinette geben, die viel Trinkfreude bereiten werden. Die Trauben waren top gesund und schön reif. Botritis gab es wenig, was uns aber generell nicht stört und eher unserer eigenen Stilistik entgegenkommt."

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Anna Reimann, Weingut CANTZHEIM, Kanzem

"Der 2020er Jahrgang ist mindestens ein sehr guter Jahrgang, vielleicht sogar herausragend, das müssen wir abwarten. Die Jungweine haben alle eine wunderschöne Fruchtaromatik, gute typische Säuren und moderate Alkoholwerte. Herrliche Kabinettweine, aber auch stoffige trockene, alles war möglich mit entsprechendem Vorgehen bei der Lese (mehrmaliges Vorlesen, hängen lassen, warten, die richtigen Weinberge für die passenden Weine identifizieren) konnte man aus dem Vollen schöpfen. Wir sind mit den Erträgen und dem Lesegut sehr zufrieden. Im Vergleich zu den vorherigen Jahrgängen waren die Mostgewichte etwas niedriger.

Die Erträge waren guter Durchschnitt. Wir konnten vom Gutsriesling bis zur Auslese alles keltern, Pinot Blanc und sogar ein Spätburgunder Rotwein wurden erfolgreich vinifiziert. Probleme gab es keine, nur die Lese war sehr langatmig mit einem kompletten Lesestopp von zwei Wochen (Dauerregen und anschließendes Warten, damit die Beeren sich wieder etwas aufkonzentrieren konnten), das hat Nerven gekostet!"

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Florian Lauer, VDP Weingut "peter lauer", Ayl

"Der Herbst war aufs Neue wieder entscheidend für die Struktur der diesjährigen Kollektion: Frische, feine, teils fruchtige Kabinettstilistik in der ersten, sehr trockenen, für weitergehende Assimilation aber auch zu trockenen Hälfte der Lese… Dann kam der Regen und man konnte alleine an der Blattfärbung bereits erkennen, dass die Rebstöcke wieder zu atmen und zu leben begannen. Die Trauben nahmen an Oechslegraden in diesem Stadium nur sehr wenig zu. Im feinherben Geschmacksfeld galt es die Balance zu erhalten, weshalb auch bewusst auf eine extrem schonende Traubenverarbeitung gesetzt wurde. Alle feinherben und fruchtigen 2020er Weine wurden nach dem Champagnerverfahren gepresst und nur die erste Hälfte des Pressvolumens verwendet. Das verleiht den feinfruchtigen 2020ern ihre mineralische Komplexität und Eleganz. Botrytistrauben, gab es in 2020 an der Saar nur sehr wenige – stattdessen können wir die 2018er TBAs langsam von den Hefen abziehen – so lange haben diese gegoren. Naturnahe, nachhaltige Bewirtschaftung stand 2020 bei uns im Fokus, wobei wir noch einen Schritt weiter als der Ökolandbau gingen und auch auf das Schwermetall „Kupfer“ beim Pflanzenschutz verzichtet haben."

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Swen Klinger, VDP Weingut von Othegraven, Kanzem

"Der 2020er zeichnet sich durch extrem gesundes Lesegut (bis zum Ende der Lese) mit moderaten Mostgewichten aus. Die Jungweine präsentieren sich bereits jetzt schon sehr zugänglich mit Saar-typischem Charakter. Hier möchte ich besonders unsere klassischen Kabinett-Weine von den alten Reben der Großen Lagen hervorheben. Generell sind wir sowohl mit der Qualität als auch mit der Quantität sehr zufrieden. Besonders macht den 2020er Jahrgang, dass es sehr gute „easy-drinking“ - Weine mit geringen Alkoholgehalten geben wird, die hohen Prädikate (z.B. Auslesen/BA/TBA) hingegen nicht. Riesling-Weine, die ganz gewiss Lust auf mehr machen!"

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Manfred Loch, Weinhof Herrenberg Loch, Schoden

"Wir sind auch in 2020 bewusst bei unserer Linie geblieben, nur eine Bogrebe als Anschnitt, ausschließlich organische Düngung mit Stallmist und Kompost, extrem aufwendige Laubarbeit im Sommer und eine wirklich späte Lese mit mehreren Lesegängen. Langsame Vergärung mit eigenen Hefen und minimalistischen Eingriffen im Keller.

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Christian Ebert, VDP Weingut Schloss Saarstein, Serrig

"Für uns ist der Jahrgang absolut perfekt geraten. Kerngesunde Trauben bis zum letzten Erntetag (21.10). Der Schwerpunkt liegt im Kabinettbreich. Die Q.b.A. Weine werden besonders gut, da es sich dabei um abgestufte Kabinett-Qualitäten handelt. Mostgewichte über 90 Grad wurden in der letzten Erntewoche in den besten Lagen erreicht (wohl dem der beste Lagen hat) und so gibt es auch Spätlese, und sogar eine kleine Partie (1000l) Auslese. GG und „Alte Reben“ sind nach erster Probe besonders rassig und auch mit Kraft, aber unschlagbar werden wie gesagt die Kabinettweine aus 2020. Die Menge war gut, geringfügig höher als 2018."

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Max Frieden, Weingut Frieden-Berg, Nittel

"Absolute Favoriten in aktuellem Stadium sind Auxerrois, Grauburgunder und Sauvignon Blanc. Unsere Weine werden sehr finessereich und elegant. Eine gewisse Kraft und Tiefgründigkeit zeichnet den Jahrgang aus, jedoch nicht wie in den Vorjahren, dass die Weine so kraftvoll, wenig Säure und zu viel Alkohol besitzen.

Die Weine zeigen sich spielerisch, frisch und fruchtig. Die höheren Alkohole sind sehr gut verpackt und abgepuffert. Ebenfalls zeigen sich die Weine in der Basis sehr früh zugänglich. Im Premiumsegment rund um Chardonnay und Grauburgunder sind die Weine noch verschlossen und liegen auf der Hefe und reifen in großen und kleinen Holzfässern. Die gute Struktur und der gezielte Lesezeitpunkt, sodass wir etwas mehr vegetative Noten und ein gutes Säuregerüst haben, wird dieser Jahrgang hier auch viele Weine mit Reifepotenzial hervorbringen. Wir freuen uns darauf."

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Philip Apel, Weingut Hubertus Apel, Nittel

"Auch im Jahr 2020 war es an der südlichen Weinmosel um den Ort Nittel zum dritten Mal in Folge extrem trocken. Besonders wichtig für die Reben waren die vereinzelten aber üppigen Niederschläge im Januar und Februar. Das Defizit der letzten Jahre konnte zwar nicht ganz aufgefüllt werden, aber dennoch war dieses Wasser im Nachhinein sehr entscheidend. Im Zeitfenster zwischen Blühbeginn und Traubenernte war es an vielen Bereichen der Obermosel so trocken, wie man es höchstens aus dem Dürrejahr 2003 gekannt hat.

Während große Teile der Mittel- und Terrassenmosel reichlich Niederschläge bekamen, waren die Saar und Obermosel fast immer leer ausgegangen. Zusammenfassend und mit etwas Abstand kann man durchaus sagen: die Gewinner des Jahres 2020 sind alte Reben per se und die gesamte Burgunderfamilie von Auxerrois über Weiss- und Grauburgunder, Chardonnay und Spätburgunder. Sie kommen besser mit Trockenheit, extremer Wärme und Sonneneinstrahlung zurecht, als viele andere Rebsorten. Vollreife und gesunde Trauben waren wieder einmal das Grundgerüst für einen hervorragenden Jahrgang 2020. Die Jungweine präsentieren sich überaus elegant, sind teilweise leicht und verspielt aber auch kräftig und ausdrucksvoll. Die Aromen sind Rebsorten-typisch und reichen von sehr feinen Fruchtnoten bis ins mineralisch – würzige."

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Stephan Weber, SaarWeingut Weber Brüder, Wiltingen

"2020 wird wieder ein klassischerer Jahrgang trotz des heißen Sommers, besonders die feinherben Kabinette strahlen hervor. Ein weiterer warmer trockener Sommer zeigte uns wieder einmal wie wichtig ein Umdenken hinsichtlich Humus und Wassermanagement in Zukunft sein wird. Es hat sich gezeigt, dass ein früher Lesebeginn die richtige Entscheidung war, so konnten wir vor der einsetzenden Regenperiode unsere Lagenweine ernten und sicherstellen, dass wir unser gesamtes Sortiment abdecken können. Wir sind vom 2020er Jahrgang begeistert und freuen uns über spannendes Süße-Säure Spiel."

> Zur Winzerseite der Weber Brüder

 

Johannes Peters, Weingut Peters, Wiltingen

"Der Jahrgang 2020 ist geprägt durch die lange Trockenperiode im Sommer – dies ist das dritte zu trockene Jahr in Folge. Lokal gab es zur Entlastung einige Hitzegewitter, die in unserer Region leider nicht aufgetaucht sind. Dies hat besonders dem Riesling zu schaffen gemacht, der gewöhnlich in den besten und damit auch trockensten Lagen steht. Hohe Sonneneinstrahlung und eine intensive Wärmeeinstrahlung sorgen bei fehlendem Wasser für Stress. In solchen Situationen stellt die Pflanze ihre Aktivitäten auf Sparflamme. Damit einhergehend wird auch die Photosynthese und somit die Reifeentwicklung heruntergefahren.

Es gab durch die Trockenheit keine Fäulnisgefahr und das gesamte Lesegut wurde kerngesund eingefahren und der Ausbau der Weine verlief ohne Probleme. Unsere anderen Rebsorten stehen in der Regel auf tiefgründigeren Böden, die auch das Wasser etwas besser speichern. Hier schossen die Mostgewichte fast zu weit nach oben und lagen durchgängig im Spät- und Auslesebereich.

Da wir nur beim Riesling mit Prädikatsstufen arbeiten, werden alle unsere anderen Rebsorten (Weissburgunder, Grauburgunder, Sauvignon Blanc, Rivaner) immer als Qualitätswein angeboten. Auch diese Weine präsentieren sich in einer tollen Verfassung. Die Tatsache, dass wir fast die gesamte Ernte per Hand lesen, gibt uns die Möglichkeit trockengeschädigtes Lesegut auszusortieren. Die Trauben von jungen Rebstöcken mit Trockenstress haben wir für den Ausbau in unserem Keller verworfen. Diese Selektion gelingt in der Regel dann, wenn ausreichende Mengen an Trauben vorhanden sind. Das war zu unserer Freude in 2020 der Fall. Trotz eines leichten Frostschadens im Frühjahr und der Dürre im Sommer sind wir mit der Erntemenge und Qualität sehr zufrieden."

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Johannes Fischer, Bocksteinhof Ockfen

"Abgesehen von einer kurzen Niederschlagswelle im Januar und Februar war das Jahr von Trockenheit geprägt wie in den beiden vorherigen Jahrgängen. Durch die warme Witterung im Frühjahr schritt die Entwicklung der Triebe schnell voran. Der Austrieb der Knospen erfolgte etwa Mitte April, die Entwicklung verlief unkompliziert und rasch.

Leider bekamen wir dann Anfang Mai einen herben Dämpfer durch eine Frostnacht. Im Entwicklungsverlauf der Gescheine verlief die Blüte Mitte Juni zufriedenstellend und ohne weitere Komplikationen. Die große Hitze des Sommers, insbesondere im August, machte den Reben zu schaffen. Durch intensive Sonneneinstrahlung kam es in einigen Teilen der Weinberge zu Sonnenbrandschäden an den Trauben. Die konstant hohen Temperaturen sorgten aber auch dafür, dass die Rebpflanzen von Pilzbefall verschont blieben. So war es uns möglich am 2.Oktober zum Lesebeginn fast nahezu gesunde Trauben mit perfekter physiologischer Reife zu ernten. Mit durchschnittlichen Mostgewichten von 83° Öchsle und guter Traubenreife haben wir die Grundlage, vielschichtige, spannende und individuelle Riesling Weine zu erzeugen. Hilfreich dabei ist die selektive und qualitätsorientierte Handlese. Die Gärung war zeitweise problematisch; einige Weine waren etwas zickig und anstrengend, aber im Endergebnis überraschend. Dezente Spontinoten mit konzentrierten Fruchtaromen sind der Lohn. Der Jahrgang zeigt eine filigrane, lebendige Säure mit komplexer Struktur, was auf eine Langlebigkeit hoffen lässt."

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Cord Treseler, Weingut Dr. Frey, Kanzem

"Bis zur Füllung bekommen unsere 2020er noch Zeit. Ein paar Weine gären noch, andere haben sich gut geklärt und können sensorisch bereits beurteilt werden. Wir finden eine große geschmackliche Variabilität. Diese reicht von schlanken, spritzigen Kabinett-Qualitäten bis zu charaktervoll, komplexen Spätlesen. Was der 2020er nicht hervorgebracht hat sind dichte Auslesen und noch höhere Qualitäten, wie wir sie aus den vergangenen Jahrgängen gewohnt waren.

Für unser Sortiment wird der 2020er Jahrgang moderate Alkoholgehalte bei angenehmer Süße-Säure Balance mitbringen.

Der Jahrgang 2020 wuchs erneut in einem sehr trockenen und heißen Sommer heran. Das hat – wie könnte es anders sein – den Jahrgang geprägt, denn die Trockenheit – besser Dürre – hat den Wein in seiner Entwicklung zwischenzeitlich gebremst, bevor zur Weinlese eine Regenperiode einsetzte. Wenn ein Dürstender endlich Wasser bekommt, trinkt er so viel er kann – da sind die Reben wie wir Menschen. Für die Weinmenge war dies gut, die hohen Mostgewichte, wie zu Beginn der Lese der frühen Rebsorten haben sich beim Riesling dann nicht mehr eingestellt. Das heißt aber nicht, dass der Most „verwässert“ war. Bei moderatem Ertragsziel haben die Bedingungen für eine vitale Gärung und damit spannende Weine gepasst. Wir konnten die Weine bei der Entstehung sehr schonend, ohne größere önologische Eingriffe, begleiten."

> Zur Winzerseite von Dr. Frey

Max von Kunow, VDP Weingut von Hövel, Oberemmel

Nach einem sehr turbulenten Start des Jahres was mit viel Frühjahrsfeuchtigkeit und einigen sehr kalten Nächten begonnen hatte, mussten wir sehr zittern um den Jahrgang. Wir hatten sehr viel Glück gehabt und die Frostschäden waren nur sehr gering.

Das Jahr wechselte zunächst sehr oft sein Wettergesicht und die Blüte setzte schon sehr früh an, jedoch zog diese sich zeitlich. Die ohne hin schon schwachen nerven wurden sehr strapaziert. Es folgte ein sehr warmer trockener Sommer, jedoch die meist sehr alten Reben in Ihrer sehr robusten Lebensweise, schafften es erstklassige Trauben an Ihren Stöcken zu kreieren indem Sie von dem Wasser in den Tiefen mit Nährstoffen gesättigt Gebrauch machten und die kostbaren Früchte mit diesen versorgten. So kam es zu dem frühesten Lesebeginn in der 217 Jahre alten Familiengeschichte unseres Weingutes.

Am 21.09.20 war der Startschuss, es wurden sehr gesunde reife Trauben gelesen, die einem ins Gesicht angelacht haben. Der Geschmack war hervorragend, die Inhaltsstoffe vielversprechend und hervorragenden Säurestruktur. Nach einer vielversprechenden Burgunderlese ging es schon am 25.09.20 mit dem Riesling los. Der erste Riesling, den wir gelesen haben war der Silberberg in Krettnach dort konnten wir 3000 Liter hervorragenden Riesling Kabinett ernten, hervorragendes Material und ein toller wohlschmeckender Most.

Die Lese ging weiter und es gab jede Menge Leseunterbrechungen auf Grund des immer wieder eintretenden Regens. So erstreckte sich der Herbst über fast sieben Wochen und das Endresultat sind überzeugende Qualitäten in allen Bereichen.

Das Fazit für uns fällt so aus, dass wir sensationelle trockene und feinherbe Weine im Keller haben, es sich um einen der besten Kabinett Jahrgänge handelt und wir zwei sehr beeindruckende Spätlesen im Keller haben. Sensorisch bindet sich schon jetzt eine brillante Säure in eine kristallklare Struktur unserer Weine die dieses Jahr für unser Weingut zu einem sehr sagenhaften Saarjahrgang 2020 machen.

> Zur Winzerseite von von Hövel

Maximin von Schubert, VDP Weingut Maximin Grünhaus

Im Weinberg startete die Vegetation zum Jahresanfang zunächst ruhig und wurde dann in einem sehr warmen und trockenen April vorangetrieben, sodass zeitweise die früheste Blüte aller Zeiten zu erwarten war. Die kühlen Wochen Ende Mai/Anfang Juni verzögerten die Blütezeit dann doch weit in den Juni, die einfach wunderbar verlief. Glücklicherweise wurden wir in diesem Jahr von nennenswerten Frostschäden verschont.

Im Weinberg startete die Vegetation zum Jahresanfang zunächst ruhig und wurde dann in einem sehr warmen und trockenen April vorangetrieben, sodass zeitweise die früheste Blüte aller Zeiten zu erwarten war. Die kühlen Wochen Ende Mai/Anfang Juni verzögerten die Blütezeit dann doch weit in den Juni, die einfach wunderbar verlief. Glücklicherweise wurden wir in diesem Jahr von nennenswerten Frostschäden verschont.

Insgesamt beurteilen wir 2020 wieder als einen absoluten Klassiker-Jahrgang an der Ruwer: Würze, Mineralik, klare Säure und große Finesse.

Die Alkohol-Ausbeute in 2020 war geringer, wobei Extrakt und Dichte so gut sind, dass der Jahrgang einen enormen Trinkfluss hat und eine tolles Reifepotential mitbringt.

Einziger Wermutstropfen ist, dass die fruchtige Spitze bei den drei Spätlesen aus Bruderberg, Herrenberg und Abtsberg endet. Kein Fuderfass konnte unseren Ansprüchen einer Maximin Grünhäuser Auslese genügen. Der Jahrgang bietet aber auch ohne Auslese unglaublich viel Klasse und Klassik. Mit der Erntemenge im Gesamtbetriebsschnitt von 5 Fudern sind wir in Maximin Grünhaus insgesamt wieder sehr niedrig aber zufrieden – Qualität bleibt unser höchstes Ziel.

> Zur Winzerseite von MAXIMIN GRÜNHAUS

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Dieser Artikel wird fortgeführt. Wir versuchen nach und nach alle unsere Winzer zu kontaktieren und euch mit Informationen über die Arbeit zu versorgen!

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  • Wann wird der 2020er online sein?

    Ich freue mich schon auf den 2020er Jahrgang einzelner4 Saarwinzer!
    Wann werden diese online sein?

  • Tolle Berichte


    Das klingt spannend. Ich freie mich auf die ersten Weine aus dem neuen Jahrgang!